Bahnengolf an der frischen Luft
32 Jahre lang ließ sich idyllisch im Hansa‑Garten eine Partie Minigolf spielen. Zwölf unterschiedliche Betonbahnen boten klassische Hindernisse. Die Ausrüstung war gegen eine Gebühr am rot-weißen Leuchtturm erhältlich.
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Dort wo heute der Buchtknoten der Flucht von Novgorod zu finden ist lag ganze 32 Jahre lang eine klassische Minigolfanlage. Das Spiel auf den zwölf Bahnen war jedoch nicht im Eintrittspreis enthalten.
Schläger, Ball und Punkteblock konnten gegen einen geringen Aufpreis (zuletzt 2 Euro pro Person) am rot-weißen Leuchtturm geliehen werden. Der Leuchtturm war gleichzeitig der Ausgangs- und Endpunkt für jedes Spiel auf den insgesamt zwölf Betonbahnen. Dabei steigerte sich der Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Hindernisse. Aufbauten wie Hügel, Winkel, Wippe, Tunnel und Looping verlangten einiges an Geschicklichkeit ab. In der Theorie war es möglich jede Bahn mit nur einem einzigen Schlag zu passieren...
Beim Minigolf ist es das Ziel den Ball mit möglichst wenig Schlägen ins Loch zu führen. Dabei sind maximal sechs Versuche erlaubt.
Pro Schlag wird ein Punkt notiert. Kann auch nach dem sechsten Schlag nicht eingelocht werden kommt ein siebter Zähler als Strafpunkt hinzu. Gewonnen hat der
Spielende mit der niedrigsten Punktzahl am Ende der letzten Bahn.
Mitten im Hansa-Garten stand die Minigolfanlage an einem der ruhigsten Orte im Hansa‑Park. Zwischen viel Grün und zahlreichen Blumen lagen die Bahnen mit
Sitzmöglichkeiten aus Beton. Die gesamte Anlage war mit Steinen umrandet und verfügte über kleinere Wasserflächen. Eine Partie Minigolf bot etwas Abwechslung
zwischen den Fahranlagen des Parks.



